Wie viel Zeit verbringst du täglich vor einem Bildschirm? Sicher viel zu viel, genau wie wir!
Andererseits ist das angesichts der Rolle, die Bildschirme in den letzten Jahren in unserer Gesellschaft eingenommen haben, nicht überraschend.
Doch die viele Zeit, die wir auf unsere leuchtenden Freunde starren, bleibt nicht ohne Folgen für die Gesundheit.
Wie kannst du also weiterhin ganz unbesorgt dein Smartphone und deinen Computer nutzen? Wir geben dir ein paar gute Tipps, die du dir angewöhnen kannst, um Bildschirme zu nutzen und den Risiken durch ihr künstliches blaues Licht vorzubeugen.
Bildschirme: Welche Gefahren bestehen für die Augen?

Die Wissenschaft beschäftigt sich intensiv mit Bildschirmen und ihren Auswirkungen. Bis ein eindeutiger Konsens erreicht ist, werden jedoch noch viele Jahre vergehen.
Was sich nach aktuellem Wissensstand jedoch feststellen lässt: Das Vorsorgeprinzip hat Vorrang. Bildschirme sind eine der Hauptursachen für müde Augen und könnten auch langfristige Auswirkungen haben.
👀 Augenmüdigkeit

Brennen deine Augen oder siehst du am Ende des Tages etwas verschwommen? Dann leidest du wahrscheinlich unter Augenmüdigkeit – genau wie drei Viertel der Bevölkerung heutzutage.
Wenn du deine Augen zu sehr beanspruchst, um Dinge in der Nähe zu sehen, ermüden sie und es können verschiedene Symptome auftreten, zum Beispiel:
- verschwommenes oder unscharfes Sehen
- nachlassende Sehschärfe
- trockene Augen
- allgemeine Müdigkeit
- Brennen, Rötungen, Augenreizungen
- Kopfschmerzen
😴 Schlafstörungen

Eine übermäßige Bildschirmnutzung, insbesondere unmittelbar vor dem Schlafengehen, kann den zirkadianen Rhythmus stark stören und die Schlafqualität beeinträchtigen. Das künstliche blaue Licht der Bildschirme stört nämlich die Ausschüttung von Melatonin, dem Schlafhormon, das uns ins Land der Träume schickt.
Das Ergebnis: Bildschirme können Schlafstörungen verursachen und zu Schlaflosigkeit führen.
👁️ Bildschirme und altersbedingte Makuladegeneration (AMD): ernst zu nehmende Verdachtsmomente

Auch die intensive Nutzung von Bildschirmen könnte mit einem erhöhten Risiko für AMD zusammenhängen, einer Netzhauterkrankung, die die Sehschärfe stark beeinträchtigt.
Die Forschung steckt noch in den Anfängen, doch die Verdachtsmomente scheinen sich zu bestätigen. Die ANSES (Nationale Agentur für Gesundheits- und Umweltsicherheit) weist in ihrem Bericht über die Auswirkungen LED-basierter Systeme auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt darauf hin, dass die Belastung durch künstliches, blaues Licht „das Risiko für das Auftreten einer altersbedingten Makuladegeneration (AMD) erhöhen kann“.
💡 Wenn du dich mit verschiedenen wissenschaftlichen Quellen zum Thema blaues Licht beschäftigen möchtest, findest du auf dieser Seite alles, was du brauchst. Dort werden häufig gestellte Fragen beantwortet.
Der Hauptverursacher? Künstliches blaues Licht

Aber warum wollen uns Bildschirme so sehr schaden? In Wirklichkeit liegt es nicht wirklich an ihnen, sondern vielmehr am blauen Licht, das sie ausstrahlen.
Blaues Licht mit einer Wellenlänge von 380 bis 500 nm ist nicht grundsätzlich schlecht: Die Sonne strahlt es ebenfalls aus, und es ist ein fester Bestandteil unseres zirkadianen Rhythmus.
Vorsicht ist jedoch bei Wellenlängen von 380 bis 450 nm geboten, da sie tiefer ins Auge eindringen. Dabei handelt es sich um das schädliche Spektrum, das man am besten herausfiltert – genauso wie UV-Strahlen.
Das Problem mit Bildschirmen beschränkt sich jedoch nicht auf dieses schädliche Spektrum. Indem sie uns zu jeder Tageszeit und vor allem abends blauem Licht aussetzen, tragen sie dazu bei, unseren zirkadianen Rhythmus durcheinanderzubringen und uns den Schlaf zu rauben.
Unsere Tipps für gesunde Augen
Was also tun? Bildschirme für immer aus unserem Leben verbannen?
Keine Sorge, ganz so dramatisch muss es nicht sein!
Es gibt nämlich ein paar ganz einfache Tricks, die du sofort umsetzen kannst, damit du deine treuen Freunde weiterhin nutzen kannst.
👓 Eine Blaulichtfilterbrille tragen

Um Augenmüdigkeit entgegenzuwirken und die Auswirkungen von blauem Licht zu verringern, empfiehlt es sich am meisten, eine Brille mit Blaulichtfilter zu tragen.
Die speziell beschichteten Gläser filtern das schädliche Spektrum des künstlichen blauen Lichts und helfen dir so, Augenmüdigkeit und langfristigen Auswirkungen des künstlichen blauen Lichts vorzubeugen.
Achtung: Nicht alle Blaulichtfilterbrillen sind gleich. Die Filterqualität ist ein entscheidendes Kriterium bei der Auswahl.
Bei Horus X haben wir die wirksamste Technologie auf dem Markt entwickelt, um blaues Licht von Bildschirmen zu filtern.
Wir bieten dir verschiedene Kollektionen: unsere Gaming-Brillen mit maximaler Filterwirkung für intensive Nutzer, unsere Nomade-Kollektion mit dezenterem Design und klaren Gläsern, für den Alltag und die Arbeit, sowie sogar unsere Sonnenbrillen der Kategorie 3 mit Gläsern, die für das Lesen auf Bildschirmen im Freien optimiert sind.
Für jede Situation und jedes Budget gibt es eine Horus-X-Brille: Unsere Brillen bieten erstklassigen Filterung zu einem attraktiven Preis!
🔅 Die Bildschirmhelligkeit einstellen

Für optimalen Sehkomfort ist es außerdem wichtig, die Bildschirmhelligkeit einzustellen.
Sie sollte so eingestellt sein, dass du den Bildschirminhalt klar erkennen kannst, ohne dass der Bildschirm zu hell oder zu dunkel ist.
Du solltest die Helligkeit also an deine Umgebung anpassen.
Das Prinzip ist einfach: In einem gut beleuchteten Raum solltest du die Helligkeit für eine gute Lesbarkeit erhöhen. In einer dunklen Umgebung solltest du sie verringern, damit deine Augen nicht zu sehr ermüden.
🧑💻 Den Bildschirm im richtigen Abstand aufstellen und auf eine gute Haltung achten

Ein Bildschirm in der richtigen Höhe und eine gute Sitzhaltung helfen, die Symptome müder Augen und auch Muskel-Skelett-Beschwerden zu verringern – eines der großen Leiden unserer zunehmend bewegungsarmen Zeit.
Generell sollte der ideale Abstand zwischen deinen Augen und dem Bildschirm zwischen 50 und 70 cm betragen.
Die Oberkante des Bildschirms sollte sich auf Augenhöhe oder etwas darunter befinden, damit Nacken- und Rückenschmerzen vermieden werden.
Achte bei deiner Haltung darauf, den Kopf, den Rücken und die Schultern möglichst gerade zu halten.
💺 Den Arbeits- oder Gamingplatz richtig einrichten
Achte darauf, deinen Schreibtisch richtig aufzustellen: Stelle ihn nicht direkt vor ein Fenster, damit du nicht geblendet wirst. Stelle ihn aber auch nicht mit dem Rücken zum Fenster auf, wenn du verhindern möchtest, dass sich die Sonne auf dem Bildschirm spiegelt.
Am besten steht der Schreibtisch im rechten Winkel zur Lichtquelle, damit keine Reflexionen entstehen.
Wir haben einen umfassenden Ratgeber zur Ergonomie am Arbeitsplatz für dich geschrieben, falls du dich näher mit dem Thema beschäftigen möchtest.
💡 Für die richtige Beleuchtung sorgen

Am besten wird dein Arbeits- oder Gamingbereich mit natürlichem statt künstlichem Licht beleuchtet.
Da Tageslicht bekanntlich nicht ewig verfügbar ist, kannst du die Raumbeleuchtung bei nachlassendem Tageslicht mit einer Schreibtischlampe ergänzen, die du in der Nähe deines Bildschirms aufstellst, damit du alles gut sehen kannst.
Bei der Innenbeleuchtung empfiehlt es sich, Leuchtmittel mit geringer Intensität zu wählen, die warmweißes Licht abgeben (zum Beispiel mit 2700 Kelvin).
🚶 Regelmäßig Pausen machen
Um deine Augen zu entlasten und dich zu entspannen, solltest du daran denken, mindestens alle zwei Stunden ein paar Minuten Pause zu machen.
Wenn möglich, solltest du dich in dieser Zeit ein wenig bewegen.
😍 Daran denken, die Augen zu entspannen

Genau wie du nach langen Arbeitsstunden sind auch deine Augen müde.
Entspanne sie so oft wie möglich über den Tag verteilt. Dazu kannst du ein paar Übungen machen, zum Beispiel die 20-20-20-Regel (alle 20 Minuten 20 Sekunden lang einen Punkt in etwa 20 Fuß = 6 Meter Entfernung fixieren), eine Augenmassage, Palming oder regelmäßiges Blinzeln.
📵 Die Bildschirmzeit begrenzen
Das ist logisch: Wenn du weniger Zeit vor dem Bildschirm verbringst, verringerst du zwangsläufig die damit verbundenen Risiken.
Wir verlangen also nicht, dass du Bildschirme ganz aus deinem Leben streichst. Aber wann immer du kannst, solltest du einfach mal abschalten.
Vermeide vor allem Bildschirme am Abend vor dem Schlafengehen, wenn du kannst. Und kein Instagram-Scrollen am Handy, wenn du schon im Bett liegst!
🥗 Ausreichend trinken und ausgewogen essen

Es mag ein etwas abgedroschener Ratschlag sein, aber ausreichend zu trinken und sich gesund und ausgewogen zu ernähren, trägt viel dazu bei, gesund zu bleiben und auch deine Augen zu schützen.
Trinke daher mindestens 1,5 Liter Wasser pro Tag und bevorzuge Lebensmittel, die reich an Vitaminen und Nährstoffen sind, die für die gute Funktion deiner Augen wichtig sind (fetter Fisch, grünes Gemüse und Obst, Eier, pflanzliche Öle, Nüsse wie Mandeln, Haselnüsse und Walnüsse …).
Tiefer, erholsamer Schlaf gehört ebenfalls zu den gesunden Lebensgewohnheiten, die für gutes Sehvermögen notwendig sind.
🧑⚕️ Zum Augenarzt gehen

Um deine Augen zu schützen, sind regelmäßige Untersuchungen bei einer Fachperson für Sehtests nur von Vorteil!
Geh also ruhig einmal im Jahr zum Augenarzt. Mithilfe verschiedener Untersuchungen kann er deine Sehschärfe überprüfen und mögliche Sehstörungen feststellen, die mit Bildschirmen oder anderen Ursachen zusammenhängen.
Er kann dir außerdem die besten Tipps geben, um deine Augengesundheit zu erhalten.
Fazit: So schützt du deine Augen vor Bildschirmen
Zu Hause, bei der Arbeit und sogar auf der Straße haben wir immer öfter den Blick auf unsere Bildschirme gerichtet – und das bleibt nicht ohne Folgen für die Gesundheit unserer schönen Augen!
Künstliches blaues Licht ist insbesondere eine der Hauptursachen für müde Augen und könnte mit langfristigen Komplikationen wie AMD zusammenhängen.
Aber keine Panik: Mit ein paar einfachen Gewohnheiten kannst du diese Beschwerden lindern und im Alltag für mehr Sehkomfort sorgen.
Am wichtigsten ist es, künstliches blaues Licht mit einer geeigneten Brille herauszufiltern. Achte darauf, die Helligkeit deiner Geräte richtig einzustellen, Pausen zu machen, deine Bildschirme abends nicht (zu viel) zu nutzen und deine Augen zu entspannen – dann ist alles in Ordnung!



