Dein Handy ist dir heilig: immer bei dir, immer griffbereit. Lieber gar nicht erst wissen, wie viel Zeit du tatsächlich täglich damit verbringst! Aber eines ist sicher: Es ist schwer, darauf zu verzichten.
Und trotzdem ist es dir bestimmt schon passiert: Du scrollst abends im Bett durch Facebook oder Instagram oder schreibst einfach nur eine SMS, und plötzlich bekommst du höllische Kopfschmerzen. Ja, stundenlanges Starren auf den Bildschirm deines Smartphones führt zu müden Augen – und damit zu Kopfschmerzen.
Aber warum will dein Handy dir Böses und verursacht diese Kopfschmerzen? Gibt es Möglichkeiten, sie zu vermeiden? Wir erklären dir alles weiter unten!
In diesem Artikel:
🤯 Die verschiedenen Arten von Kopfschmerzen
📱 Warum das Betrachten des Handybildschirms Kopfschmerzen verursachen kann
✅ Unsere Tipps, um Kopfschmerzen durch den Bildschirm deines Handys zu vermeiden
Die verschiedenen Arten von Kopfschmerzen und ihre Symptome
Damit bist du bestimmt keine Ausnahme: Wie eine Studie des Spezialisten für mobile Datenanalyse App Annie gezeigt hat, verbringen die Französinnen und Franzosen immer mehr Zeit mit ihrem Handy. 2021 sollen es durchschnittlich 3,5 Stunden pro Tag gewesen sein. 2019 waren es „nur“ 2 Stunden und 45 Minuten. Dass das Smartphone in unserer Gesellschaft einen immer größeren Stellenwert einnimmt, ist unbestreitbar.
Zahlreiche Studien prangern jedoch die negativen Auswirkungen einer übermäßigen Handynutzung auf unsere Gesundheit an: Rückenschmerzen, Schlafstörungen, Sehverschlechterung … Und wenn es unseren Augen schlecht geht, kann das Schmerzen im Kopfbereich verursachen – sogenannte Cephalgien, sprich: diese lästigen Kopfschmerzen.

Es ist erwiesen: Die Zeit vor einem Bildschirm – sei es am Handy, Computer oder Tablet – begünstigt das Auftreten dieser Schmerzen, die bei starker Intensität oder regelmäßigem Auftreten schwer zu ertragen sind.
Da die Bildschirmzeit in den letzten Jahren stark zugenommen hat, treten sie immer häufiger auf. Und auch wenn sie meistens keine ernsthaften Folgen haben, sind sie ein schreckliches Gefühl und beeinträchtigen das Wohlbefinden.
Die Symptome kennst du bestimmt schon: Schmerzen, pochende Beschwerden im Kopf … Es gibt verschiedene Arten von Kopfschmerzen. Die häufigsten sind:
der Spannungskopfschmerz: Dabei treten die Schmerzen auf beiden Seiten des Kopfes auf und erstrecken sich über den ganzen Schädel. Die Spannung kann sowohl im Kopf als auch im Nacken, an den Schläfen und/oder an der Stirn zu spüren sein. Spannungskopfschmerzen können episodisch oder chronisch auftreten. Die häufigsten Ursachen sind Stress sowie Muskel- oder Halswirbelsäulenprobleme. Meist ist die Haltung vor dem Bildschirm dafür verantwortlich.
die Migräne: Sie kann unterschiedlich stark sein, ist aber oft heftig. Migräne tritt meist wiederkehrend, wenn auch in einzelnen Anfällen, auf und kann einige Stunden bis mehrere Tage andauern. Sie äußert sich durch pochende Schmerzen auf der rechten oder linken Kopfseite und geht oft mit weiteren Symptomen wie Lichtempfindlichkeit, Übelkeit oder Erbrechen einher. Die Ursachen sind rätselhaft, doch bestimmte Faktoren können sie begünstigen: etwa Stress, Umwelteinflüsse (Wind, Kälte, grelles Licht oder plötzliche Temperaturschwankungen), bestimmte Geräusche und Gerüche, der Verzehr bestimmter Lebensmittel (Schokolade, Wurstwaren, Alkohol …), Schlafmangel oder auch hormonelle Faktoren.
Warum der Handybildschirm Kopfschmerzen verursacht
Weißt du, was Nomophobie ist? Damit ist die Angst gemeint, kein Handy bei sich zu haben.
Da das Handy mittlerweile in alle Bereiche deines Alltags Einzug gehalten hat, sind immer mehr Menschen von Smartphones abhängig und haben Angst davor, ohne sie leben zu müssen. Mit deinem Handy kannst du alles machen: Nachrichten schreiben, E-Mails lesen, Videos schauen, im Internet surfen … Gut möglich also, dass auch du nomophob bist, ohne es zu wissen!
Und die ganze Zeit, die du auf den Bildschirm deines Handys schaust, bleibt nicht ohne Folgen für deine Gesundheit …
Müde Augen
Wusstest du schon? Der Bildschirm deines Handys strahlt elektromagnetische Wellen aus, die die Augengesundheit beeinträchtigen können. Der Handybildschirm erzeugt viel blaues Licht, das unsere Augen belastet und auf Dauer zu Sehbeschwerden führen kann – besonders, wenn du viele Stunden darauf schaust.
Wenn du lange auf deinen Bildschirm starrst, beanspruchst du dein Nahsehen stark. Das ist eine enorme Anstrengung für deine Augen, die irgendwann einfach keine Kraft mehr haben (also wirklich keine 😜)! Dann machen sich die Anzeichen von visueller Ermüdung, auch Asthenopie genannt, bemerkbar.
Zu den Symptomen müder Augen gehören unter anderem:
🎯 nachlassende Sehschärfe
👯♀️ verschwommenes oder unscharfes Sehen
🌵 trockene Augen
🔴 gereizte, gerötete Augen
🫣 erhöhte Lichtempfindlichkeit
😵💫 Schwindel
🤯 und unsere altbekannten Kopfschmerzen !
Schlafmangel
Das blaue Licht deines Handys strapaziert nicht nur deine kleinen Augen. Es kann auchdeinen Schlafrhythmus stören. Wenn du die schlechte Angewohnheit hast, vor dem Schlafengehen Serien zu schauen oder noch eine Runde Pokémon auf dem Handy zu spielen, leidet wahrscheinlich die Qualität deines Schlafs.

Wenn du vor dem Schlafengehen blauem Licht ausgesetzt bist, gerät deine innere Uhr durcheinander. Das begünstigt Schlaflosigkeit und Wachheit, denn es unterbricht die Produktion von Melatonin, auch Schlafhormon genannt. Ja, genau das Hormon, das dich sanft in Morpheus’ Arme führt. Und wer schlecht schläft, bekommt leichter Kopfschmerzen.
Und seien wir ehrlich: Wer schaut nicht noch ein letztes Mal bei Instagram vorbei, bevor er schlafen geht? Wenn du nachts, oft im Dunkeln, auf den Handybildschirm schaust, müssen sich deine Augen ganz schön anstrengen. Und schon beginnt der Teufelskreis von vorn: müde Augen + gestörter Schlafrhythmus = Kopfschmerzen!
Handynacken
Eine weitere Erklärung für diese verdammten Kopfschmerzen ist eine schlechte Haltung.
Das Handynackensyndrom (von unseren englischsprachigen Freunden Text Neck genannt) äußert sich durch chronische Schmerzen im Nacken, die auf eine ungünstige Kopfhaltung infolge längerer Handynutzung zurückzuführen sind.
Es äußert sich unter anderem durch Nacken- und Schulterschmerzen sowie durch muskelspannungsbedingte Kopfschmerzen. Dein kleines Köpfchen ist eben ganz schön schwer.

Wenn wir auf unser Smartphone schauen, schieben wir den Hals nach vorne, wodurch die natürliche Krümmung der Halswirbelsäule abgeflacht wird. In dieser Position lastet mehr Gewicht auf unserem Kopf, sodass die Muskulatur mehr arbeiten muss, um ihn zu halten. Das erzeugt Verspannungen im Nacken. Da der obere Rücken dazu neigt, einzusinken, entsteht ein vorübergehendes Ungleichgewicht in der Nacken- und Schultermuskulatur. Diese schlechte Haltung kann dann für Kopfschmerzen verantwortlich sein.
Sehbelastungen durch den Handybildschirm
Du hast es verstanden: Die vielen Stunden, die wir mit unseren Smartphones verbringen, erfordern eine starke Anpassungsleistung unserer Augen. Hinzu kommt, dass zahlreiche Elemente auf unseren Handys diese Anpassungsfähigkeit besonders fordern. Zum Beispiel:
🔤 unterschiedliche Zeichen- und Schriftgrößen in SMS, E-Mails und Online-Artikeln, die du auf deinem Smartphone liest
💡 die Helligkeit und die unterschiedlich starke Hintergrundbeleuchtung des Bildschirms
🪞 Spiegelungen auf dem Bildschirm
🧐 der geringere Abstand zwischen deinen Augen und dem Text, den du auf dem Handy liest
Um all diese Belastungen auszugleichen und zu kompensieren, müssen unsere Augen natürlich noch mehr arbeiten – und so treten die Symptome müder Augen (darunter Kopfschmerzen) auf.
Schauen wir uns die Bildschirmhelligkeit und Spiegelungen etwas genauer an.
Vielleicht kennst du diese schlechte Angewohnheit: die Helligkeit deines Bildschirms auf Maximum zu stellen. Dabei ist es wichtig, die Helligkeit an die Lichtverhältnisse anzupassen. Ist sie zu hoch, müssen sich deine Augen anstrengen, um den angezeigten Inhalt gut zu erkennen. Du kannst dir denken, dass das deinen Augen schadet und Kopfschmerzen verursachen kann.

Und nun zu den Spiegelungen. Wer hat sich noch nicht über Spiegelungen auf dem Handybildschirm geärgert, die verhindern, dass man den gewünschten Inhalt richtig sehen kann? Sie erschweren nicht nur das Lesen: Das auf dem Bildschirm reflektierte Licht blendet und lässt die Sicht verschwommen und unscharf werden. Dann können Anspannung und Ermüdung auftreten, und schon stellen sich auch noch Kopfschmerzen ein! Da Spiegelungen die Wahrnehmung des Bildschirminhalts verändern, versuchen unsere Augen, diesen Effekt auszugleichen. Deshalb kann es zu visueller Ermüdung kommen – begleitet von Kopfschmerzen, auf die du gut verzichten könntest!
Weitere Beschwerden durch Smartphones
Wir wollen das Handy keineswegs zum Feind Nummer eins erklären. Aber wir fanden, es wäre hilfreich, dich über einige Risiken im Zusammenhang mit der Nutzung unserer geliebten Geräte zu informieren.
✋ Auswirkungen auf deine Hände
Wenn unsere Hände stark beansprucht werden, können auch sie unter den unerwünschten Folgen der Smartphone-Nutzung leiden. Wer ständig Nachrichten schreibt, weiß: Die Finger über die Tastatur zu bewegen und dieselbe Bewegung immer wieder zu wiederholen, kann Sehnenentzündungen verursachen, vor allem im Daumen. Das äußert sich durch Schmerzen und manchmal sogar dadurch, dass die Finger in einer gebeugten Position stecken bleiben.
😒 Auswirkungen auf deine Stimmung
Durch die sozialen Netzwerke und Smartphones sind wir mittlerweile rund um die Uhr vernetzt. Das ist zwar praktisch, um leicht in Kontakt zu bleiben, doch es ist bekannt, dass sich diese Dauervernetzung auf die psychische Gesundheit auswirken und bestimmte Beschwerden wie Angstzustände, Depressionen oder Aufmerksamkeitsstörungen begünstigen kann.
👧 Achtung bei den Kleinsten!
Inzwischen ist allgemein bekannt, dass Bildschirmzeit für sehr kleine Kinder gefährlich ist. Die WHO rät sogar davon ab, Kinder vor dem zweiten Lebensjahr irgendwelchen Bildschirmaktivitäten auszusetzen – in Frankreich gilt diese Empfehlung sogar bis zum Alter von 3 Jahren.
Je früher ein Kind einen Bildschirm nutzt, desto größer ist das Risiko für Gedächtnis-, Aufmerksamkeits- und Schlafstörungen. Auch die kognitiven Funktionen sowie die Koordinationsfähigkeit können beeinträchtigt werden. Außerdem sind Müdigkeit und Stress bei einem Kind, das früh Bildschirmen ausgesetzt ist, deutlich häufiger.
Unsere Tipps gegen Kopfschmerzen durch den Handybildschirm
Wir können uns vorstellen, wie wichtig dein Handy für dich ist, und wissen, dass du dich nicht davon trennen möchtest. Deshalb findest du hier eine kleine Liste mit Tipps, um Kopfschmerzen durch Bildschirme so gut wie möglich zu vermeiden:
🔅 die Helligkeit einstellen: Wie weiter oben schon erwähnt, ist es wichtig, die Helligkeit deines Bildschirms an die Lichtverhältnisse anzupassen. Stehst du in der prallen Sonne, musst du die Helligkeit erhöhen, damit du den Bildschirminhalt gut sehen kannst, ohne deine Augen anzustrengen. Abends in der Dämmerung kannst du die Helligkeit dagegen verringern, damit sie deine Augen nicht belastet. Wenn dein Handy über diese Funktion verfügt, solltest du unbedingt die automatische Anpassung der Bildschirmhelligkeit an die Lichtverhältnisse aktivieren.
🤓 deine Augen mit einer Blaulichtfilterbrille schützen: Wenn es etwas gibt, worauf wir spezialisiert sind, dann ist es der Schutz vor blauem Licht. Entdecke also gleich alle unsere Modelle von Brillen, die deine Augen wirksam vor blauem Licht schützen und die Kopfschmerzen fernhalten.
🔵 den Blaulichtfilter aktivieren : Du kannst auch einen Blaulichtfilter verwenden, um die schädlichen Auswirkungen abzuschwächen, die vom Bildschirm ausgestrahlte Lichtmenge zu reduzieren und deine Augen weniger zu ermüden. Wie das auf einem iPhone geht, erfährst du hier, und für Samsung hier!
👀 auf deine Augen achten : Verwöhne deine kleinen Augen – sie sind wichtig, damit du die Welt um dich herum sehen kannst, und wenn sie unzufrieden sind, bekommst du Migräne. Dafür kannst du regelmäßig blinzeln oder die 20-20-20-Regel anwenden: Lege alle 20 Minuten eine 20-sekündige Pause ein und richte deinen Blick auf etwas, das 20 Fuß entfernt ist (also ungefähr 6 Meter – aber 20-20-6 klingt einfach nicht so gut).
🏃 eine bessere Haltung einnehmen: Versuche, deine Haltung zu korrigieren, um Nacken und Kopf zu entlasten. Denk daran: Regelmäßige Bewegung kann dabei helfen, Nackenschmerzen zu lindern, die oft für Kopfschmerzen verantwortlich sind. Halte dein Smartphone außerdem mindestens 40, besser noch 50 cm von deinen Augen entfernt. So vergrößerst du den Abstand zum Bildschirm, denn oft hältst du es nur 20 cm entfernt – und das tut deinen armen Augen gar nicht gut!
🔠 die Textgröße erhöhen: Wenn du Schwierigkeiten hast, deinen Bildschirm zu lesen, und ständig die Augen zusammenkneifst, ist eine größere Schrift eine hervorragende Möglichkeit, müde Augen zu vermeiden.
🥗 auf eine gesunde Lebensweise achten : Das ist keine Neuigkeit, aber denk daran: Eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Flüssigkeit sind deine besten Verbündeten, wenn du Migräne und andere Kopfschmerzen vermeiden möchtest.
🧘 deine Bildschirmzeit reduzieren: Der beste Rat, den wir dir geben können, ist natürlich, weniger Zeit mit deinem Smartphone zu verbringen. Leichter gesagt als getan, wirst du sagen! Stimmt, aber vergiss nicht, dass das Leben mehr ist als die neueste Folge von Black Mirror. Nutze die Gelegenheit, um wieder Aktivitäten nachzugehen, bei denen du etwas abschalten und zugleich deinen Augen und deinem Kopf eine Pause gönnen kannst.
Zum Schluss: Handybildschirm und Kopfschmerzen – wie du dir keinen Kopf mehr machen musst!
Auch wenn du dein Handy als deinen besten Freund betrachtest: Wie viele andere Bildschirme ist es nicht immer gut für deine Gesundheit. Müde Augen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Nackenschmerzen … Die intensive Nutzung dieses kleinen Geräts, das du so verehrst, kann durchaus Schäden verursachen.
Nichts davon ist unumkehrbar, aber du kannst diese Auswirkungen mit einfachen Gewohnheiten und Tipps begrenzen, die deinem Wohlbefinden garantiert guttun.
Und übrigens: Erinnerst du dich noch an die Zeit, als du nicht ständig an deinem Handy hingst? Nein? Dann ist vielleicht genau jetzt der richtige Moment, es mal etwas öfter wegzulegen und abzuschalten.
Und falls die Kopfschmerzen trotz dieser Tipps anhalten, solltest du einen Arzt aufsuchen, damit sie dir nicht weiter das Leben vermiesen.




Kommentare
Merci beaucoup Pour vos conseils,
Je me suis aperçu récemment que dès que je regardais le téléphone j’avais mal au crâne tout de suite dans la zone droite qui part de l’oeil
Grand merci à vous pour vos conseils. Très gentil. Je veux des conseils au niveau de la nourriture pour car les chocolat me donnent des maux de tête.